Flurnamen und Bierstile

Biere Brasserie Buchholtron

Ich braue Biere in verschiedensten Stilen, welche einerseits ihren Ursprung haben und andererseits einen Flurnamen in der Gemeinde Buchholterberg.

Bierstile nach flurnamen

Bodenacher Lagerbier

Ein Lagerbier ist in der Schweiz die Bezeichnung für ein helles, untergäriges Bier. Es ist quasi der Standart in der Schweizerischen Bierlandschaft. Zumindest wenn man die „Grossen“ anschaut. In Deutschland redet man vielfach von einem Hellen oder einem Kellerbier. Der Bodenacher liegt unterhalb des Skilifts.

Chilchwäg Klosterbier

Die Mönche waren die Treiber des Bierbrauens im Mittelalter. Sie waren auch diejenigen, welche den Einsatz von Hopfen vorantrieben. Den früher brauten viele Kräuterbiere mit ganz eigenen Zutaten, welche vielfach sogar gefährlich waren. Man durfte Bier auch in der Fastenzeit trinken. Als Heimenschwand noch keine eigene Kirche hatte, pilgerten die Leute jeden Sonntag nach Oberdiessbach und zurück.

Farnere Schwarzbier – schon bald in neuem Kleid erhältlich

Ein Bier mit Röstaromen, welches sehr gut zu Fisch passt. An der deutschen Ostsee, wo ich dieses zusammen mit einem Fischbrötchen das erste Mal genoss, ist auch der Ursprung. In der DDR war es auch ein Exportschlager, der viele Devisen brachte.

hangimad Wit – schon bald in neuem Kleid erhältlich

„Wit“, was nichts anderes als „Weizen“ heisst, kommt aus Belgien und wird mit der Zugabe von Organgenschale und Koriandersamen sehr süffig und spritzig.

Lützimad Roggen-Sanddorn-Panaché

Ein Roggenbier zu brauen ist noch schwieriger als ein Weizenbier. Schon der Weizen ist sehr schwierig zu läutern. Läutern ist der Prozess nach dem Maischen oder Zuckerlösen über die Maische die Würze in die Sudpfanne zu filtern. Dabei dient der Spelzen als Filter, der gelegentlich verstopfen kann. Zusätzlich habe ich die Zitrone des Norden in Form eines Direktsafts gemischt oder eben panaschiert. Ein Leichtbier mit wenig Alkohol und extremer oranger Farbe.

Gnepfi Abteibier

Die Trappisten sind ein Reformorden der Zisterzienser der strengeren Observanz, welche neben der Selbstverlägnung, Demut und Askese auch ein Schweigegelübte im Mittelpunkt haben. Ein Trappistenbier ist ein geschützte Herkunftsbezeichnung und erfordert die Herstell-ung in einem der 11 Trappistenkloster durch Trappistenmönche. Sie liegen mehrheitlich in Belgien, dann in den Niederlanden, Österreich, England, Amerika und Italien. Drei weitere haben nicht das Gütesiegel und werden in Achel (BEL), Mont des Chats (FRA) und Cerveza Cardeña Trappist (ESP) gebraut. Ich habe mir in Erinnerung an den Besuch in Rochefort (BEL) an die tollen, starken Bieren auch ein solches Abteibier und nicht Trappistenbier, bin ja kein Mönch, gebraut. Dieser Test konnte noch nicht mit sovielen Umdrehungen gemacht werden wie gewünscht. Die Gnepfi ist in der S-Kurve kurz vor der Längmatt, wo der Coiffeur seinen Laden hat.