Seakayaking liegt mir am Herzen

Paddeln ist meine zweite Leidenschaft neben dem Brauen. Bereits mehrmals durfte ich mit der im Februar 2020 neu gegründeten Outdoor-Firma Moryak sehr coole Abenteuer auf dem Meer erleben. Leider hat die Pandemie das Business völlig eingeschränkt und weil erst ein Startup lässt eine Härtefall-Hilfe auf sich warten. So wie es aussieht werden auch bis in den Sommer kaum Seekajak-Trips an den Stränden Europas möglich sein. Dr. Yuri und seine Crew habe ich deshalb auch unterstützt.

https://wemakeit.com/projects/moryak-premium-sea-kayaking

Vielleicht kannst auch Du Dir eine Spende evenentuell mit einem coolen Goodie vorstellen. Dann kannst Du auf vorstehenden Link mehr erfahren. Ich werde beim Erreichen des Spendenziels unter Anderem anfangs August an einer Paella Party in Chevroux teilnehmen dürfen. Denn eines hat mich immer wieder fasziniert und beeindruckt; die super tolle Outdoor-Küche des Moryak-Teams, welche unglaublich lecker und beeindruckend ist!

Keep on rolling Moryak!!

Bier zu Ostern – Saisonstart

Als andere die Sportwoche auf der Skipiste bei schönstem Wetter verbrachten, war ich fleissig am Brauen. In einer Woche wurden insgesamt fünfmal gebraut. Um den Dampf beim Kochen der Würze aus dem Brauraum abzuleiten wurde dieses Wickelfalzrohr installiert. Es kann nach dem Gebrauch weggeräumt werden und für die kleine Brauanlage konnte mittels eines Übergangsrohrs ebenfalls eine Lösung gefunden werden.

Ab Gründonnerstag abends und über das ganze Osterwochenende kann wieder direkt ab Brauerei Bier bezogen werden. Schau einfach vorbei!

Die Biere, die ab Ostern gekauft werden können, sind ein Whiskybier mit getorftem Malz, ein Klosterbier nicht nur kräftig sondern auch hopfig, ein untergärig vergorenes, helles Lagerbier und zu guter Letzt ein Versuch mit einem Biermischgetränk oder sogenanntes „Panaché“ mit Roggen und Sanddorn, auch Orange des Nordens genannt. Das weitere Bier nach der Machart der belgischen Mönche also ein Abteibier muss noch bis anfangs Mai reifen. Auch das Weizenbier braucht noch Zeit zur Reifung und wird Mitte April pünktlich zu meinem Geburtstag trinkreif sein.

Die neuen Namen der Biere beziehungsweise die Flurnamen unserer Gemeinde sind Stüdelipass, Chilchweg, Gnepfi, Bodenacher, Lützimad und Zil. Weisst Du wo diese Orte sind? Wenn nicht dann kann ich es Dir gerne erklären.

Neues Bier – Teufebach Brown Ale

Neu ist das Teufebach Brownale erhältlich. Der Teufebach entspringt unterhalb des Schoubhus und fliesst hinunter Richtung Wangelen bis in die Rotache in deren Schlucht. Diese in die Aare und die dann in den Rhein bzw. eigentlich umgekehrt und schliesslich in den Niederlanden in die Nordsee. In New Castle upon Tyne in Nordengland nahe der Grenze zu Schottland wird seit Jahren ein Bier namens Brown Ale gebraut und ausgeschenkt. Das aktuelle Brown Ale ist ein bisschen dunkel geraten aber nichts desto trotz süffig malzig-süss.

Ebenfalls in der Pipeline beziehungsweise in der Nachgärung bei Raumtemperatur und im Lagerkühlschrank für die finale Reifung sind das neue „Juhee Festtagsbier“ und das sehr beliebte „Schafegg NEIPA“ (New England IPA). Beide werden ab Mitte Dezember verfügbar sein.

Grünhopfen Bier „SchindlEriz“

Vielleicht einmal im Jahr kann der Brauer mit Hopfen arbeiten, die direkt ab der Hopfenrebe geerntet wurden. Sobald die Hopfendolde abgetrennt wurde beginnt aber auch bereits der Wettlauf mit der Zeit. Die Dolden verrotten innerhalb weniger Stunden.

Dieses Jahr habe ich mich nach langem Zögern doch dazu durchringen können mit dem Grünhopfen eines befreundeten Paars, welche einen beachtliche Hopfenrebe seit Jahren am Bauernhaus wachsen haben, nun einmal mit erntefrischem Hopfen zu arbeiten.

Die „Hopfenläsete“ und der Brautag begannen an diesem Sonntag anfangs September bereits in den frühen Morgenstunden. Die gelesenen Hopfendolden kamen rechtzeitig, zwar noch unsortiert, zum Beginn des Einmaischen. Während dem Maischen und bis zur Läuterung wurden die Dolden wie bei Aschenbrödel gesäubert und getrennt. Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten … nee, auf den Kompost. Dafür ein, zwei Schlucke Buchholtron Bier ins Kröpfchen. Das Kochen und dann auch die Beigabe der grünen Hopfendolden wollte ich zuerst im Freien machen. Leider begann es zu regnen an und die ganze und an diesem Tag erstmals eingesetzte Brauanlage B40Pro von Brewtools musste an einen gedeckten Ort gezügelt werden.

Aus praktischen Gründen wurde der Braukessel über Nacht zum Abkühlen hermetisch abgedichtet und am kommenden Tag mussten die ganzen Dolden heraus gesiebt werden, dass die Pumpe nicht zum Stocken kommen konnte. Die rehydrierte und am Vortag bereits angesetzte Hefe tat aber dennoch solide ihren Dienst. Nach nicht einmal einer Woche konnte geschlaucht, abgefüllt, verkorkt und etikettiert werden. Dies alles mit der Hilfe der besten Mitarbeiterin Therese. Nach etwa zwei Wochen gingen die Flaschen des Grünhopfenbiers mit dem Namen „SchindlEriz“ in den Lagerkühlschrank, wo sie nun noch zwei Wochen reifen. Die Testflasche, welche ich vorgestern geöffnet habe verspricht Gutes. Leider kann dieses Collab-Bier nicht gekauft werden. Es geht an die Hopfenspender.

Craftbeer – Chraftbier

Bereits Ende der 1980er Jahre hatten viele Amerikaner genug von sogenanntem Fernsehbier, welches zwar sehr cool beworben, aber mit immer weniger und minderwertigeren Rohstoffen gebraut wurde.

Urgestein der Craftbeer-Bewegung war die Sierra Nevada Brewery in Chico (CA), welche bis heute sehr coole Biere herstellt. Nach amerikanischen Massstäben ist aber eine Craftbeer-Brauerei noch handwerklich und unabhängig mit einem jährlichen Ausstoss von 7 Mio. Hektoliter und wenn die Beteiligung eines Getränkemultis unter 25% liegt. Für schweizerische Verhältnisse sind dies enorme Zahlen, denn selbst Feldschlösschen produziert nicht soviel.

In meiner Hobbybrauerei wird noch alles von Hand bearbeitet vom Schrotten des Malzes bis zum Aufkleben der Etiketten. Eben ein richtiger Kraftakt oder auf Berndeutsch eben die Herstellung von „Chraftbier“.

Verfügbarkeit von Buchholtron Bier

Bier braucht Heimat – Bier von hier – Craftbeer auf dem Dorf

Die Trappistenmönche im der Trappistenabtei Sankt Sixtus in Viteren (Westflandern, Belgien) produzieren ein seit Jahren als eines oder das beste Bier der Welt das Trappistenbier Westvleteren nach alter Tradition unter dem Label Authentic Trappist Product. Dieses Bier kann lediglich im nahegelegenen Café bestellt werden oder aber man gibt eine Bestellung per Telefon auf um einen Termin für die Abholung zu erhalten.

Mit dieser Geschichte im Hinterkopf entschied ich mich mein Bier lediglich in Heimenschwand der Gemeinde Buchholterberg zu verkaufen. Weder in einem Biershop noch im Dorfladen in der Nachbargemeinde … NEIN … Buchholtron gibt’s nur in Buchholterberg!

Aktuell kann es jeweils Samstag zwischen 11 Uhr und 16 Uhr beim Rampenverkauf erstanden werden oder auf telefonische Voranmeldung unter der auf googlemaps.ch „Brasserie Buchholtron“ eingeblendeten Telefonnummer.

Bierfahne ab Herbst 2020

Wenn die Fahne im Winde weht, dann gibt es Flüssiges.

Bei unserem Haus wird künftig eine Fahne wehen, welche anzeigt, dass jemand in der Brauerei ist und man ungeniert vorbeischauen kann.

Momentan steht noch das Display am Strassenrand und wird in Bälde durch eine schöne Fahne ersetzt werden.

Der offizielle Rampenverkauf ist jeweils samstags von 11 Uhr bis 16 Uhr, aber die „Betriebsferien“ vom 1. August bis zum 15. August 2020 stehen ins Haus, weshalb auf gut Glück angeklopft und nach Buchholtron Bier nachgefragt werden kann.