Rundwanderung mit zwischenstopp in der Brauerei

„Herbstzeit ist Wanderzeit“, so sagt man. Wieso nicht einmal an einem Samstag wie heute ab Postplatz Heimenschwand, die Hauptstadt von Buchholterberg, eine Rundwanderung starten. Die Anreise kann sowohl mit dem Auto wie auch mit dem Postauto erfolgen. Vis-à-vis der Kirche läuft man ostwärts in Richtung Schibistei am Viehschauplatz vorbei entlang des wunderschönen Naturschutzgebietes Wachseldornmoos. Dort wurde früher nicht nur Torf gestochen. Nein, noch früher gab es offenbar auch eine Keltische Siedlung. Diese vermutliche Stätte ist sogar im Ortsplan eingezeichnet. Mein Stout trägt diesen Flurnamen und heisst „Junkholz“. Ist leider momentan nicht erhältlich, dafür das leckere, nach Schokolade schmeckende Schwarzbier „Farnere“. Übrigens ebenfalls ein Ort mit einer tollen Aussicht.

Am Ende des neu angelegten Weges, der entlang des Waldsaums führt, findet sich ein kleiner See und sogenannte „Turbenhäuschen“ in welchen früher der Torf getrocknet wurde. Die ganze Renaturierung wurde übrigens von der Energie Thun finanziert.

Weiter geht es in Richtung Wachseldorn und beim der Erreichung der asphaltierten Strasse läuft man rechts zuerst durch einen Wald und danach über den Wachseldornhubel hinunter zum „Grauestei“ geradewegs über die Kreuzung weiter über den Hubel, dann wiederum hinunter in die „Rohr“ und anschliessend oben beim Waldsaum links, wo nach zirka 300 Meter beim Austritt aus dem Wald ein Brunnen erscheint. Geschafft! Denn dort rechts hinten ist meine Brauerei und es kann meistens am Samstagnachmittag ein kühles „Buchholtron“-Bier degustiert und auch erworben werden. Übrigens habe ich die beiden vorerwähnten Namen noch nicht für eines meiner Biere vergeben. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.

Danach läuft man weiter durch den Waldweg, den ich euch gerne weise, wo man hinauf auf den „Stüdelipass“, nach dem Wald rechts, wo links das „Hangimad“ ist, hinauf kommt. Dort oben hat man eine wunderbare Aussicht einerseits über beinahe die ganze Gemeinde und hinunter in Richtung Thun, Steffisburg, Stockhorn und den Grunigel. Weiter in Richtung Ausgangspunkt kommt man hinunter ins „Badhus“, wo man sich entscheiden kann direkt hinauf oder links via „Bodenacher“, „Marbach“ und „Zil“ zurück zu wandern. Bei letzterem findet ihr übrigens auch einen Hofladen mit Bio- und Demeter-Lebensmitteln.

(c) Bilder von
Jeremy Kocher
links: Buchholtron Bier rechts: Brewdog Vasco

Gerne würde ich euch einmal ein selber hergestelltes Getränk von mir ausschenken oder sogar verkaufen. Natürlich kann man auch ohne Wanderung jeweils samstags von 16 Uhr bis 18 Uhr und ausserhalb dieser Zeiten auf telefonische Voranmeldung vorbeischauen.

Am Wochenende Mitte Oktober bin ich mit meinem Seekajak in der Westschweiz unterwegs und so bleibt am Samstag, 16. Oktober 2021 der Rampenverkauf aus.

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